Der Roman spielt im Jahr 1531 in Jever. Maria, Tochter des letzten Häuptlings von Jever, verteidigt ihre Herrschaft gegen die mächtigen ostfriesischen Grafen und gegen Gegner unter den Häuptlingen in der eigenen Heimat. Als einer ihrer Widersacher in der Burg Jever einem Anschlag zum Opfer fällt, gerät Marie unter Verdacht. Der Rechtsgelehrte Lübbert Rimberti hält sich eigentlich nur in Jever auf, um im Streit um die Herrschaftsrechte in Jever zu vermitteln. Nun muss er den Fall aufklären und begibt sich in große Gefahr. Dass diese Geschichte in Greetsiel gelesen wird, ist mehr als ein Zufall. Die ostfriesischen Grafen, gegen die sich Maria behauptet, sind die Cirksena, und Greetsiel ist ihr Stammsitz. Das Steinhaus, um 1370 als Turmhaus errichtet, ließ diese Häuptlingsfamilie bauen. Gelesen wird also von Marias Auseinandersetzung mit den Cirksenas - im Haus der Cirksenas. Die Musik, die von der Schnurrpfeyfferey vorgetragen wird, passt zur historischen Kulisse. Gespielt wird, was zur Zeit der Geschichte klang: Tänze und Lieder der Renaissance, dazu Älteres aus dem späten Mittelalter. Die Schnurrpfeyfferey musiziert auf Nachbauten historischer Instrumente und auf der Stimmtonhöhe a′= 406 Hz — deutlich tiefer als heute üblich und damit näher an dem, was Marias Zeitgenossen gehört haben. Es musizieren Ute Schildt (Laute), Marie Wienroth (Renaissanceflöte) und Andreas Seifert (Gesang/Trommel). Autor Andreas Scheepker, Jahrgang 1963, ist in Hage bei Norden aufgewachsen und unterrichtet am Gymnasium Ulricianum in Aurich. In seinen Romanen und Erzählungen spielt die ostfriesische Geschichte eine prägende Rolle. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Veranstaltung wird von der Regionalen Kulturförderung der Ostfriesischen Landschaft unterstützt.
Anmeldung nicht erforderlich.
Kostenlos, um Spenden wird gebeten.

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