Anna von Oldenburg wurde 1501 als Tochter des Grafen Johann V. von Oldenburg und Anne von Anhalt-Zerbst in Oldenburg geboren. Sie heiratete im Jahr 1530 den ostfriesischen Grafen Enno II. Nach dem Tod Ihres Mannes am 24. September 1540 übernahm sie als Vormund ihrer noch unmündigen Kinder als Gräfin Anna von Ostfriesland bis 1561 die Regentschaft. Sie verstarb im Jahre 1575 auf ihrem Witwensitz in Greetsiel.
Worum ging es dieser Machthaberin, die das Land über 20 Jahre lang mit religiöser Toleranz und Weitsicht lenkte in Politik, Religion und Moral?
Diese Fragen werden Gästen, die vielleicht noch nie von dem Wirken dieser außergewöhnlichen Frau gehört haben, in dieser szenischen Darstellung beantwortet.
Sie erfahren Lebendiges und Neues zu der Regentin, z. B. über die allgemeine Schulpflicht, die Gräfin Anna einführte und zwar für Jungen und Mädchen, von der Polizeiverordnung, die dem ausschweifenden Leben der Emder ein Ende setzte und von den Einnahmen, die sie durch die Verurteilung von Hexen und Hexern hatte.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist FREI.
Darstellerin: Herma C. Peters
Musikalische Unterstützung durch das LAK-Blechbläserensemble LAKMus
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